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Ansmann -
Energy-Check LCD

 
 

Batterien sind in fast allen Geräten zu finden. Von Fernbedienungen über Funktastatur und -maus, bis hin zur Digitalkamera. Leider haben Batterien keinen eingebauten Strommesser, der dem Nutzer sagt, wann der Strom zu Neige geht. Hinzu kommt, dass Batterien einer ständigen Selbstentladung ausgesetzt sind. Um Überraschungen in Form von leeren Batterien vorzubeugen müssen diese dann und wann auf ihre Kapazität überprüft werden.

Die meisten Batterietester messen lediglich die Spannung. Dies hat gleich mehrere Nachteile. Die Spannung spiegelt nämlich nicht die tatsächliche Kapazität der mobilen Zellen wider. Besonders Akkus haben die Eigenart, erst kurz vor Ende die Spannungskurve abfallen zu lassen. Daher lässt sich anhand der Batteriespannung die Kapazität nur grob abschätzten. Außerdem ist die Anzahl der Batterietypen, für die ein Messgerät geeignet ist, meist begrenzt.

Der Energy-Check LCD der Firma Ansmann bedient sich eines anderen Systems. Das etwa handgroße Gerät misst die zu testenden Batterien elektronisch durch. Dieses Verfahren dauert etwa 2-3 Sekunden. Anschließend wird die Kapazität der Batterie in Prozent (in 10%-Schritten) angezeigt und anschließend wird die Zellspannung auf zwei Dezimalstellen genau ausgegeben.

Interessant ist, dass der Energy-Check LCD nicht nur die einfachen 1,5V-Batterien, bzw. 1,2V-Akkus messen kann, sondern alle gängigen Batterien unterstützt. Das Gerät hat elf verschiedene Testplätze für unterschiedliche Batteriegrößen und jeder Platz unterstützt nochmals mehrere verschiedene Batterietypen. Das Spektrum reicht von einfachen AA-Batterien über 6V-Lithium Batterien, bis hin zu Rundzellen.

Der Energy-Check LCD wird mit einer 9V-Blockbatterie betrieben, die sich bereits im Lieferumfang befindet und eine sehr lange Haltbarkeit aufweist. Ihr Batteriestand kann über die Selbsttest-Funktion des Geräts jederzeit überprüft werden.

Das Gerät ist gut verarbeitet und wirkt recht robust. Auf der Rückseite ist eine Kurzanleitung aufgedruckt. Diese werden wohl nur die wenigsten wirklich brauchen, denn die Bedienung ist kinderleicht. Im Grunde muss lediglich die Batterie in den Steckplatz gelegt werden und ggf. das Testkabel an den freiliegenden Batteriepol gehalten werden.

Der Energy-Check LCD kostet zwischen 40 und 50 €.

Fazit
Der Energy-Check LCD erlaubt es, Batterien und Akkus verschiedenster Bauarten sehr genau auf ihre Kapazität und Funktionsfähigkeit hin zu überprüfen. Für alle, die viel mit Batterien und Akkus zu tun haben, ist das Gerät eine lohnende Inverstition.

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Plantronics-
Voyager 510-USB

 

 

Bluetooth-Headsets werden immer beliebter. Diese kleinen Freisprecheinrichtungen ermöglichen es, nicht nur freihändig, sondern sogar kabellos zu telefonieren.

Das Voyager 510-USB von Plantronics ist ein Bluetooth-Headset, das besonders für Voice over IP-Nutzer gedacht ist, die mit dem Headset nicht nur über ihr Handy telefonieren, sondern es auch gleichzeitig mit dem PC zur Internettelefonie gebrauchen wollen. Dazu hat das Voyager 510-USB eine Multipoint-Funktion, die es ihm ermöglicht, mit  PC und  Handy gleichzeitig gekoppelt zu sein und dementsprechen auch von beiden Geräten Gespräche anzunehmen.

Das Headset lässt sich mittels drei verschiedener Ohr-Aufsätze individuell auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und lässt sich sowohl am linken, als auch am rechten Ohr nutzen. Der Bügel aus Gummi ist nicht nur stabil, sondern auch flexibel und ermöglicht es so, das Gerät einfach am Ohr zu fixieren. Mittels fünf Tasten wird das Headset bedient. Diese sind so gestaltet, dass die Bedienung leicht erlernt werden kann.

Im Lieferumfang enthalten ist ein kleiner USB-Bluetooth-Adapter, über den man das Voyager 510-USB an den eigenen PC anschließen kann, sollte diese über keine eigene Bluetooth-Verbindung verfügen.

Das Headset bietet eine sehr gute Übertragungs- und Sprachqualität, sowie eine integrierte Rauschunterdrückung. Beim Betrieb im Freien leistet die Windgeräuschunterdrückung zwar passable Ergebnisse, beim Fahrradfahren ist das Telefonieren aber dann doch nur eingeschränkt möglich.

Die Übertragungsreichweite wird von Plantronics mit 10 Metern angegeben. Im Test konnte man zwei Räume neben dem Bluetooth-Sender noch (wenn auch mit kleinen Störungen) telefonieren, was durchaus zufriedenstellend ist.

Das Headset hat einen integrierten Akku. Dieser lässt sich über die USB-Ladestation aufladen. Die Gesprächszeit wird mit bis zu sechs Stunden angegeben und es sollen bis zu 100 Stunden Standby möglich sein. Auch bei drei Tagen recht intensiver Nutzung ohne Zwischenladung hielt der Akku im Test noch.

Das Voyager 510-USB kostet 129 €.

Fazit
Das Voyager 510-USB ist ein leistungsstarkes USB-Headset mit hervorragender Sprachqualität, guter Verarbeitung und einem in Anbetracht der umfangreichen Funktionalität gutem Preis-Leistungsverhältnis.

 

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