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TuneUp Utilities 2006
ist eine Softwaresammlung von verschiedenen Werkzeugen, die
Eingriffe in Windows auch unerfahrenen Benutzern erlauben
sollen.
Die einzelnen
Programme lassen sich entweder einzeln oder über ein Startcenter
öffnen. Das Startcenter unterteilt die Anwendungen in fünf
verschiedene Kategorien:
-
Anpassen
& informieren,
-
aufräumen & reparieren,
-
optimieren & verbessern,
-
verwalten & kontrollieren,
-
Daten retten & vernichten.
Mit den TuneUp Utilities 2006 lassen
sich verschiedene visuelle Elemente von Windows modifizieren. Es
können beispielsweise Standardsymbole ausgetauscht
werden: den Dateitypen können andere Bilder zugeordnet werden,
Symbole der Systemsteuerung können verändert werden und
Laufwerkssymbole können gewechselt werden. Auch kann der visuelle
Stil ausgetauscht werden, wodurch Startmenü und die Caption-Leisten
aller Anwendungen in ihrem Aussehen geändert werden. Last but not
least kann ein benutzerdefinierter Windows-Ladebildschirm erstellt
werden, in den auch persönliche Fotos gesetzt werden können.
Ein praktisch sehr
nützliches Tool ist der "StartUp Manager". Mit ihm können alle beim
Start von Windows geladenen Programme geändert werden. So kann manch
eine
Malware (so werden schädliche Programme genannt) erkannt werden und
das System von unnötigen Geschwindigkeitsbremsen befreit werden.
Dies funktioniert denkbar einfach per Checkkästchen-Auswahl.
Die TuneUp Utilities
2006 bieten auch automatische Optimierungsfunktionen. Dazu gehören
der DiskCleaner, der nicht benötigte Dateien auf der Festplatte
sucht und löscht und die Registrierungswerkzeuge, die die
Windows-Registry nach Fehlern durchsuchen und diese beseitigen.
Der "System Optimizer"
kann das System unter verschiedenen Gesichtspunkten beschleunigen.
Einerseits können die Interneteinstellungen auf die
Verbindungsgeschwindigkeit eingestellt werden und andererseits kann
die Darstellung so heruntergefahren werden, dass Windows mehr
Rechen- und Speicherkapazität für Anwendungen zur Verfügung steht.
Auch ein Assistent für die automatische Wartung steht zur Verfügung.
Der Integrierte
"Systemratgeber" überprüft das System und gibt Tipps zur
Leistungssteigerung. Nicht alle dieser Tipps sollte man aber
zwingend beherzigen, denn der Hinweis, man solle sich einen neuen
Prozessor kaufen (was bei einem 1,7 GHz Centrino-Notebook nun
wirklich nicht zwingend notwendig und ggf. gar unmöglich ist) oder
die Bildschirmauflösung verringern (was bei einem TFT-Bildschirm
widersinnig ist, weil darunter die Bildqualität leidet) sind
ohne ausreichende Aufklärung über die Vor- und Nachteile, sowie die
tatsächliche Notwendigkeit wohl fehl am Platze und werden manch
einen Nutzer eher irritieren.
Der "MemOptimizer"
kann Platz im Arbeitsspeicher dadurch schaffen, dass länger nicht
benötigte Daten in die Auslagerungsdatei verschoben werden. Das
begünstigt aktive Anwendungen, die so schneller ausgeführt werden
können. MemOptimizer ist für PCs mit eher geringem Arbeitsspeicher
empfehlenswert, auf dem viel Multitasking betrieben wird. Wer
ohnehin 1 GB und mehr Arbeitsspeicher hat oder nur Textverarbeitung
betreibt, sollte darauf verzichten.
Interessant ist das
"System Information"-Werkzeug, das überblickartig viele
Informationen über den Computer abrufbereit hält. Das reicht von den
angeschlossenen Geräten, über die aktuelle Systemauslastung, über
den Datendurchsatz im Netzwerk, bis hin zum eingegebenen Product-Key.
Die TuneUp Utilities
2006 bieten überdies noch die Funktion, gelöschte Dateien
wiederherzustellen und Dateien endgültig und unumkehrbar zu löschen.
Zuletzt sei noch die "SystemControl"-Konsole
zu erwähnen. Hier findet der Nutzer ein bunt zusammen gewürfeltes
Sammelsurium von verschiedensten Einstellungen und
Fehlerbehebungstools.
Die TuneUp Utilities
2006 sind für ca. 30€ erhältlich (z.B. bei www.amazon.de). Die UVP
liegt bei 34,99€. Ein Upgrade einer von einer Vorversion kostet
19,99€.
Die Software ist kompatibel zu Windows 98, Me, 2000 und XP.
Fazit
Die Softwaresammlung TuneUp Utilities 2006 bietet viele Funktionen,
um in Windows einzugreifen, Informationen zu bekommen und das System
zu optimieren. Nicht alle Funktionen sind dabei qualitativ gleich
sinnvoll und die Funktionen sollten noch etwas
übersichtlicher geordnet sein. Eine alphabetische Liste würde
einiges helfen. Zudem wäre eine unmittelbar sichtbare
Aufklärung über mögliche "Risiken und Nebenwirkungen"
wünschenswert.
Alles in allem sind
die TuneUp Utilities 2006 eine gute Softwaresammlung die nicht
nur Einsteigern die Arbeit mit Windows erleichtern kann.
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