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SWAT, das steht für
Special Weapons and Tactics, ist die Bezeichnung für eine
US-Amerikanische Polizeisondereinheit, die auf die gewaltsame
Beendigung von Geiselnahmen spezialisiert ist.
So sieht dann auch das
Spiel aus. In vielen unzusammenhängenden Missionen wird der Spieler
mit seinem Team in besonders kritische Situationen geschickt. Dabei
wurde viel Wert auf das Reality-Flaire gelegt:
Jede Mission beginnt
mit einem Einsatzbriefing. Neben den aufgezeichneten
Polizei-Notrufen der Opfer oder von Beobachtern und der
Interpretation des Captains sind auch mal bessere, mal schlechtere
Lagepläne des betroffenen Gebäudes verfügbar. Manchmal auch nur
handgekritzelte Skizzen.
Nach der
Einsatzbesprechung muss das Team bewaffnet werden. Je nach
Einsatzart empfiehlt es sich mal auf die leisen und mal auf die
durchschlagkräftigeren Waffen zu setzen. In manchen Missionen muss
man Stahlmantelgeschosse wählen, weil der Gegner kugelsichere Westen
trägt. Auch verschiedene Arten von Granaten, Sprengstoff und
Pistolen können eingepackt werden.
Die Missionen spielen
in Gebäuden und zu kleineren Teilen auch mal auf der Straße und in
Hinterhöfen. Beim Spielablauf wurde auch auf Authentizität geachtet.
Das unterscheidet SWAT 4 von vielen anderen Action-Shootern, denn
mit ein oder zwei gut gezielten Schüssen ist der Spieler
ausgeschaltet. Damit kann die Mission schnell vorüber sein. Daher
ist Taktik und eine Portion Glück gefragt.
Einfaches Rumgeballere
auf alles, das sich bewegt, führt aber nicht zwangsläufig zum
Erfolg, denn Gewalt ist die letzte Lösung und Schusswaffen dürfen
nur in Notwehr- oder Nothilfesituationen eingesetzt werden. Also
muss man zunächst versuchen, alle Gegner zu "überreden", ihre Waffen
niederzulegen. Etwas seltsam mutet es an, dass so manch ein Zivilist
schwerer davon zu überzeugen ist, sich ruhig zu verhalten als einige
bewaffnete Gegner. Aber es soll ja alles geben...
Grafisch ist SWAT 4 in
Ordnung, könnte aber etwas bessere Texturen vertragen. Die KI ist in
Ordnung. Es nervt aber an manchen Stellen im Spiel, dass man von
seinem eigenen Team in die Ecke gedrängt wird und dann kaum wieder
herauskommt, weil diese Sturköppe einfach nicht weggehen wollen.
Preislich liegt das
Spiel bei rund 40 € und hat eine Altersempfehlung von 16 Jahren.
Fazit
Jeder sollte sich vorher überlegen, ob er von einem Ego-Shooter
nur einfaches Geballere oder auch etwas Taktik verlangt. Wer
letzteres bejaht, ist bei SWAT 4 an der richtigen Adresse.
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Testergebnis
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Gameplay |
gut |
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Grafik |
befriedigend |
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Sound |
gut |
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Gesamt |
gut |
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Links zum Thema:
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