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SanDisk Sansa Fuze


SanDisk Sansa Fuze
Bedienung
Soundqualität
Funktionsumfang
Lieferumfang
Preis/Leistung
Gesamteindruck

Der Sansa Fuze ist ein neuer handlicher MP3-Player von SanDisk, der als 2, 4 und 8 GB-Version verfügbar ist. Wir haben den Player unter die Lupe genommen. Mit seinen handlichen 4,8 x 7,9 cm Größe ist der Sansa Fuze merklich kleiner als eine Visitenkarte, er verfügt über einen 3 x 3,9 cm großen hellen Bildschirm und fällt mit seinen knapp 60 Gramm Gewicht in Hand- und Westentasche kaum auf.

Der Sansa Fuze spielt nicht nur MP3-Musikdateien ab sondern unterstützt auch Windows Media Audio-Dateien (WMA), was insbesondere den Einsatz von DRM-geschützten Inhalten ermöglicht. Das betrifft beispielsweise Musikabos von Napster. Hiermit hebt sich der Sansa Fuze speziell von der Apple-Konkurrenz ab, die nach wie vor keine WMA-Dateien unterstützt.

Neben der einfachen Abspielfunktion von Musikdateien hat der Sansa Fuze auch ein FM-Radio integriert, wobei das Kopfhörerkabel als Antenne fungiert. Der Empfang ist überwiegend gut und es besteht sogar die Möglichkeit, den Radioton aufzunehmen. Der Player spielt auch Videos und Fotodateien ab, wobei der kleine Bildschirm eine erstaunlich gute und klare Darstellung bietet. Zusätzlich kann man mit dem integrierten Mikrofon den Sansa Fuze als Diktiergerät nutzen.

Videos und Fotos können übrigens mittels der kostenlos zum Download angebotenen Software Sansa Media Converter umgewandelt, optimiert und übertragen werden. Wem der interne Speicher nicht ausreicht, kann den Player durch MicroSD Speicherkarte aufrüsten. Im Test hat der Sansa Fuze eine 8GB-Erweiterungskarte problemlos erkannt.

Das Design erinnert an Apples Ipod Nano. Auch beim Sansa Fuze erfolgt die Steuerung über ein Rad, das sich allerdings im Gegensatz zum Ipod Nano tatsächlich dreht. Insgesamt ist die Bedienung leicht erlernbar, jedoch manchmal etwas umständlich.

Sehr positiv fiel die Audio-Wiedergabequalität auf. Der Klang von Musikstücken ist klar und sogar kleine Details sind hörbar. Das verdient großen Lob. Erfreulich ist auch, dass bereits die mitgelieferten Ohrhörer eine gute Qualität aufweisen, was heute eher einen Seltenheitswert hat, denn üblicherweise sind mitgelieferte Kopfhöherer eher für den Papierkorb. Also auch hier ein Plus.

Der Sansa Fuze macht einen stabilen Eindruck. Die Akkulaufzeit lag im Test bei über 20 Stunden Musikwiedergabe. Das dürfte für die meisten Situationen ausreichend sein. Die Ladezeit beträgt dabei am USB-Port 2-3 Stunden.

Der Sansa Fuze kostet je nach Speicherkapazität ca. 65-120 EUR. Im Lieferumfang enthalten sind neben dem Player und den Kopfhörern auch ein kleines Trageetui und das USB-Ladekabel sowie das Handbuch auf Mini-CD. Schöne wäre es, wenn noch ein Netzteil mitgeliefert würde.

Fazit
Der Sansa Fuze ist klein, handlich, bietet einen überdurchschnittlichen Funktionsumfang, hervorragende Klangeigenschaften und ist gut erweiterbar.

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